Professionalität durch mehr Profis

So beschreibt Prof. Dr. Peinelt die Erreichbarkeit von Professionalität in der Schulverpflegung (während der didacta 2009):

  • Übertragung auf einen kompetenten Betreiber (Dienstleister wie Voll-Caterer oder auch Schul-Ökotrophologen), u.a. um das Kerngeschäft von Schule nicht durch Bindung von Personalressourcen, Haftungsfragen, Bürokratie zu belasten
  • Einflussnahme über einen Schulverpflegungsbeirat/Runden Tisch o.ä. sichern
  • Kontrolle und Sicherstellung der Qualität durch Externe

Gibt es Alternativen? Wohl kaum:
'Mensavereine oder Elterninitiative sind keine echte Alternative für professionelles Handeln. Hier stellen sich Eltern meist für wenig Geld oder ehrenamtlich für die Küchenarbeiten zur Verfügung, wobei die Qualifikation keineswegs gesichert ist. Auch wenn es positive Beispiele gibt, wenn einmal die Mutter eines Schülers zufällig Köchin ist, so ist der Erfolg vom befristeten Engagement der Eltern abhängig. Meist wird beim Schulabschluss dieses Schülers auch dessen Mutter den Dienst quittieren. Eine solche Unsicherheit kann als dauerhafte Lösung nicht akzeptiert werden.' Prof. Peinelt, S. 9; 'Schulverpflegung ist eben nichts, was nebenher von einer Laienschar erledigt werden kann.' (S. 16) 
» Mensavereine als Betreiber von Schulverpflegung