Zertifizierung

Foto: Fotolia.com - Robert KneschkeEin bewährtes und anerkanntes Zertifizierungskonzept ist die "Ausgezeichnete Gemeinschaftsgastronomie", die von der Hochschule Niederrhein federführend entwickelt wurde. Betriebe, die Gemeinschaftsgastronomie anbieten, können sich von der Hoch­schule in Kooperation mit dem TÜV Rheinland zertifizieren lassen, s. ausgezeichnete-gg. Das Zertifizierungsverfahren wird von der HS Niederrhein fortlaufend weiterentwickelt, z.B. zum Thema Nachhaltigkeit.

Die Kosten einer Komplett-Zertifizierung sind sehr gering: Für Großbetriebe/Caterer liegen sie zwischen 0.2 und 1,4 ct, bei Einzelbetrieben (z.B. Schulmensen) sind es 1-2 ct pro Essen, s. AGG, Peinelt.

Ziel ist eine möglichst ausgewogene Schulverpflegung: vielfältig und nicht zu fettreich, möglichst weniger Fleisch und mehr frisches Obst und Gemüse, ggf. ab und zu Fisch um ungünstiger Ernährung (zu süß, zu fett und von allem zu viel) entgegenzuwirken. Außerdem soll das Essen so nährstoffschonend, hygienisch und appetitlich wie möglich ausgegeben werden. Interview mit Prof. Dr. Peinelt, FH Niederrhein. WDR-Beitrag zum Zertifikat, 25.9.08. 

  • Die IGS Bonn-Beuel war im Oktober 2008 eine der ersten Schulmensen, die sowohl für die Produktion als auch für den Bereich Ausgabe zertifiziert worden sind.

dge-logo Geprüfte SpeisenqualitätDie Caterer-Zertifizierung durch die DGE ist deutlich weniger streng als die Zertifizierung durch die HS Niederrhein/TÜV. Auf der Suche nach Betrieben, die diese Zertifizierung haben, trotzdem findet man in NRW nur eine einzige Referenz, s. in-form.