Free Flow

IGS AhlenAn diversen Ausgabe-Stationen, Inseln und/oder Buffets (wie Salatbar, Vorspeisen-, Hauptgericht-, Nachspeisen-, Getränke-Einheiten, manchmal sogar Front-Cooking), die an verschiedenen Stellen des Essraumes verteilt sein können, bedienen sich die EssensteilnehmerInnen selbst.

Ansprechende Ausgabe, Schulverpflegung 2013

Freeflow ist in Schulen zurzeit am beliebtesten. Gerade bei älteren SchülerInnen fördert die freie Auswahl die Akzeptanz der Schulverpflegung. Das System ist vor allem dann günstig, wenn regelmäßig viele SchülerInnen essen. Stehen genügend Ausgabeeinheiten zur Verfügung, vermeidet dieses Ausgabesystem die Schlagen zu den in der Schule üblichen Stoßzeiten. Ein separates Kassensystem ist zwingend erforderlich. Alternativ kann auch Abo-Essen, All-you-can-eat (bei möglichst hoher Reste-Vermeidung) vorgesehen werden. Dann ist allerdings die Mensa für 'Nicht-Esser' tabu. Laut FKE (s. 27f.) findet man Selbstbedienung in der Schulverpflegung an weiterführenden Schulen leider nur sehr selten.

Vorteile: Essenskomponenten und -mengen werden von den SchülerInnen spontan selbst an den verschiedenen Ausgabeeinrichtungen (-Inseln) individuell ausgewählt und kombiniert. Das spart Ausgabe-Personal, ggf. müssen die Inseln jedoch 'beaufsichtigt' werden, dies kann (unter Anleitung) auch von SchülerInnen durchgeführt werden.

Nachteile: Das Angebot ist für jüngere SchülerInnen eher unübersichtlich. Für kleine Schulverpflegungseinrichtungen ist dieses Ausgabeform zu aufwendig. Freeflow braucht relativ viel Fläche sowie die entsprechende Technik (Strom, ggf. Dunstabzug, mobile Ausgabestationen mit Kühl- oder Wärmetechnik).

Beispiele: IGS Ahlen, IGS Mainz-Bretzenheim