Schnell muss es gehen oder to go

Maisstärkebehälter mit Obst auf Joghurt - Foto: U. SteinkeZügige Bedienung (möglichst Selbstbedienung) ist erfahrungsgemäß einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für Schulverpflegung an weiterführenden Schulen. Umgekehrt: Wartezeiten sind die größten Akzeptanzkiller in der Schulverpflegung! Wenn es mittags gongt (ist es ja zumeist schon 13 Uhr oder später), haben viele SchülerInnen Hunger. Sie gehen zur Mensa, sie sehen und riechen dort das Essen. Müssen sie dort länger als 5-10 Minuten anstehen, war es für die meisten das letzte Mal.

 

Viele - auch neue - Mensen sind falsch eingerichtet: In der Regel wird das Essen einzeln vom Mensapersonal über eine Ausgabetheke ausgegeben. Oft ist auch das Kassieren (erneut) mit Wartezeit verbunden. Das ist in Schulen mit ihren typischen Stoßzeiten ein absolutes NoGo!

Viel zügiger geht es mit Selbstbedienung, wie es die meisten Betriebsrestaurants bieten. Die SchülerInnen verteilen sich auf verschiedene Ausgabe-Bereiche, stellen ihr Essen aus Komponenten selbst zusammen, wählen Snacks, Salat, Dessert, Getränk aus und bezahlen alles bargeldlos und schnell am Kassenterminal. S. beispielsweise GS Bonn-Beuel
» Eindrücke vor Ort und Erfahrungsbericht

Oft haben Schülerinnen und Schüler selbst zur Mittagszeit nur einen 'kleinen Hunger', sie nehmen sich wenig Zeit oder nehmen ihre Hauptmahlzeit zu Hause ein. Attraktiv und chic sind daher zurzeit to-go-Angebote.

Kaffee-to-go aus der Mensa, Schulverpflegung 2012
Umfrage: Schüler warten vielfach lange auf ihr Essen, cafe-future.net 11/2013