Argumente für eine gute Schulverpflegung

Bessere Schulen durch Schulverpflegung!

Durch ein attraktives Schulverpflegungsangebot steigt die Qualität von Schulen.
Die VNSt SV Bayern nennt u.a. folgende Gründe:

  • Gut versorgte Schüler - und Lehrer - sind im Unterricht leistungsfähiger, ausgeglichener und belastbarer
  • Eine gute Schulverpflegung zeichnet eine Schule aus, wenn sie sich an der heutigen Lebenswelt von Familien orientiert (z.B. Eltern entlastet) und in das pädagogische Konzept der Schule eingebunden ist
  • Gemeinsames Essen sorgt für ein angenehmes Schulklima, entspannt und gibt Gelegenheit zur Kommunikation
  • Die Schulverpflegung bietet Themen für die pädagogische Arbeit, von der Lärmmessung in Physik bis hin zu Fragebogenaktionen in Wirtschaft oder Ernährungslehre

Foto: U. Steinke - Maisstärkebehaelter"Ein Schultag fühlt sich dann besonders lang an, wenn es zwischendurch kaum eine Gelegenheit zu entspanntem Essen in ruhiger Atmosphäre und mit wohlschmeckenden kleinen Snacks oder ähnlichen Angeboten gibt."
Prof. Dr. Jürgen Zöllner, Berlin

Argumente für eine gesunde und leckere Schulverpflegung, VNSt NRW (s. S.9): Immer mehr Kinder verbringen einen großen Teil ihres Tages in der Schule. Frühstück, Zwischenmahlzeit und Mittagessen gehören zu den Mahlzeiten, die sie dort einnehmen. Ihre Geschmacksvorlieben und ihr Ernährungsverhalten werden von dem, was dort angeboten wird, beeinflusst. Schulen sollten dies zum Anlass nehmen und gesundes Essen und Trinken in ihr Schulprogramm aufnehmen.

 

 

 


Foto: Fotolia.com - PhotoCreateEin ausgewogenes Mittagessen
(Argumente s. auch Vernetzungsstelle SV Bayern)

  • leistet einen wichtigen Beitrag zur adäquaten Energie- und Nährstoffversorgung, wichtig vor allem im Wachstum.
  • kann Ernährungsdefizite, die außerhalb der Schule begründet sind, ausgleichen.
  • kann dazu beitragen, ernährungsmitbedingten Erkrankungen vorzubeugen, z.B. Karies, Diabetes.
  • erhält Kinder auch am Nachmittag noch fit und leistungsfähig.
  • ermöglicht das Kennenlernen der gesamten Vielfalt gesunder und schmackhafter Lebensmittel, viele wertvolle Lebensmittel können erst nach dem Erhitzungsprozess verzehrt werden.
  • Ein attraktives sinnvoll zusammengestelltes Angebot soll SchülerInnen eine Alternative zu energie- und fettreichen, jedoch nährstoffarmen Produkten sein, wie FastFood, Süßes.

Gemeinsame Mahlzeiten

  • sorgen für die Verknüpfung von Theorie und Praxis in der Ernährungsbildung
  • vermitteln neue Genuss- und Geschmackserlebnisse, vermitteln und pflegen Esskultur
  • ermöglichen unter den Schüler/innen eine angenehme und entspannte Gesprächsatmosphäre und fördern das soziale Miteinander
  • ermöglichen es, dass Schüler/innen und Lehrer/innen außerhalb des Unterrichts ins Gespräch kommen

Süßigkeiten helfen nicht gegen das Mittagstief, DerWesten 8.12.2012

Kinder, die gesund essen, lernen besser, linksfraktion.de

» Gute Schulverpflegung entlastet Familien

Fast-Food contra Brain-Food - 2 Tage, 2 Menüs, 2 Leistungsniveaus, interessantes Ergebnis s. Wissenshunger, vox.de