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SV nrw Arten von Schulverpflegung


Attraktive und sinnvolle Schulverpflegung  
'Es nutzt doch nichts, wenn der Ernährungsberater in der Schule erklärt, wie gut Karotten und wie gut Zwiebeln sind, und dann bekommen die Kinder in der Kantine ein Brötchen mit Analogkäse. Das passt nicht zusammen. Das Ziel muss sein, die Kette zu schließen zwischen dem, was man theoretisch erfährt, und dem, was man praktisch isst.' Johann Lafer in manager-magazin 2009
Neue attraktive Angebotsformen der Schulverpflegung
take54you - das Schüler-Bistro, von der Schul- zur Schülerverpflegung, Angebot (insbesondere auch für weiterf. Schulen mit offenem Ganztag geeignet), didacta-take54you-Special in Schüler- Menü, interessante Veranstaltungsreihe der HS Fulda 'Education Catering - Wege zu einer innovativen Schülerverpflegung in Deutschland', Joh. Lafer als Dozent I, II, an der Schule, rtl-hessen.de 2010
» Eindrücke von der didacta 2010
Erstes take54you-Schüler-Bistro in NRW eröffnet, WZ 29.9.2010, K-A-G-Webseite - und zum Jahresende 2011 wieder aufgegeben.
to go Angebot take54you
Bildung is(s)t gut, die Wundermensa,  » Eindrücke vor Ort, biond/Dr. Hoppe auf der didacta 2010
restoyoung, Referenzen,  » Eindrücke vor Ort  
Manche Schulen (insbesondere Gesamtschulen) bieten seit langem durchaus sinnvolle und nur gering gewinnorientierte Lösungen an:
Mensa - Betrieb selten in der Regie des Schulträgers, teils gewerblich, teils von gemeinnützigen Vereinen (z.B. Mensa-Verein, aber auch Kirchen- oder Sozialverbänden) betrieben. Entsprechende Räumlichkeiten müssen vorhanden sein oder geschaffen werden. Best practice: IGS Langenfeld
Cafeteria - als Add-On zu einer Mensa sinnvoll, das Angebot ist meistens auf Snacks und Zwischenmahlzeiten beschränkt, es werden entsprechende Räumlichkeiten  in der Schule benötigt, wird teilweise von Eltern oder OberstufenschülerInnen betrieben.
Kooperationen - mit Kantinen anderer Institutionen, wie Krankenhäuser, Betriebe, öffentliche Gebäude. Eher selten. Problematisch, da außerhalb der Schule.
 
Unprofessionelle Schulverpflegung
Herkömmlicherweise bestehen die Schulverpflegungsangebote an Gymnasien häufig aus einem Brötchenwagen oder einem Kiosk, die in den 20-Minuten-Pausen gestürmt werden. In der Regel sind diese Angebote Notlösungen, sie sind
               •   für große Schulen unzureichend
•   ernährungsphysiologisch oft nicht als Pausenverpflegung geeignet
•   teils alternativlos ungesund, Servicezeit Familie, 9/09
•   nicht geeignet, eine Über-Mittag-Verpflegung sicher zu stellen
•   manche Städte, manche Schulen verdienen sogar an der Naschsucht der Kinder mit!
Brötchenwagen auf dem Pausenhof eines Gymnasiums
Brötchenwagen - offeriert zumeist belegte und unbelegte Brötchen, überwiegend süße Getränke, Süßigkeiten, Chips etc.
Kiosk - wird oft vom Hausmeister oder von OberstufenschülerInnen gewerblich, d.h. gewinnorientiert betrieben
Darüber hinaus werden Schüler und SchülerInnen nicht selten und von der eigenen Schule an nahegelegene externe Essensmöglichkeiten verwiesen, wie Schnellrestaurants, Kioske, Supermärkte. Diese sind 
   • oft relativ teuer (da gewinnorientiert, Fertigprodukte bringen mehr Gewinn als zubereitetes Essen)
• ernährungsphysiologisch selten empfehlenswert, da unausgewogen und einseitig
• teilweise unpraktisch, da die Öffnungszeiten nicht immer zur schulischen Mittagszeit / Pausenregelung passen, teilweise im Stehen gegessen werden muss etc.
• vermüllen u.U. Schulhöfe, was manchmal sogar zum Verbot führt, s. auch Schluss mit süß und fettig, Süddeutsche.de
  • nur von volljährigen SchülerInnen erreichbar, da i.d.R. nur diese während des Schulbetriebs das Schulgelände verlassen dürfen Foto: aboutpixel.de
Fazit: Wenn diese Essensmöglichkeiten überhaupt für SchülerInnen erreichbar sind, sie sind gut gegen Hunger - mehr oft nicht.
"Glücklich ist, wer nicht vergisst, dass 'Fastfood' doch nur 'fast food' ist" (Klaus Klages)
» Uli Stein 'Neues von die Pisa-Studie', Teil I, Teil II
 


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Es ist

Donnerstag, 23. Februar 2012
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Schlagzeilen

Linke NRW fordern Bio-Schulessen
 
Die Liste der Mängel beim Schulessen in NRW ist groß. Was auf den Tellern landet, ist i.d.R. weder lecker noch ausgewogen und gesund. Die Forderung der Linken NRW, Bio-Lebensmittel zu verwenden, ist erst dann sinnvoll, wenn Lebensmittelverarbeitungstechnik und Schulverpflegungs-Know-how überall auf dem neuesten Stand sind und die Finanzierung geklärt ist. Weiter ... __
   
Lafer: Attraktive Schülerverpflegung ist mein Lebenstraum

Johann Lafer, Sterne- und Fernsehkoch, will mit seinem Projekt Von der Schul- zur Schülerverpflegung beweisen, dass gute Schulverpflegung bei den Schülerinnen und Schülern auch ankommt. Weiter ... 
 
www.schulverpflegung-nrw.de