| Bei der Neueinführung oder Optimierung von Schulverpflegung ist es oft schwierig, die richtige Unterstützung (Support, Consulting, Moderation, Lösungen) zu finden. Das Thema Schulverpflegung ist leider kein Kernthema des Schulministeriums, sondern wurde 2009 an die sog. Vernetzungsstelle Schulverpflegung delegiert (die Vernetzungsstelle SV NRW stellt sich vor, Expertenpool der Verbraucherzentrale NRW). Dazu eine Expertinnenmeinung (Prof. Dr. Arens-Azevedo): 'Die Vernetzungsstellen sind allenfalls ein Tropfen auf dem heißen Stein. Die Finanzierung der Stellen ist ausgesprochen schmächtig. Die halbe Stelle, die man z.B. hier in Hamburg geschaffen hat, ist ein Witz bei inzwischen 160 Ganztagsschulen. Die zum Teil befristeten und schlecht bezahlten Stellen werden oft mit jungen, unerfahrenen Kollegen besetzt. Es bräuchte gestandene Persönlichkeiten, die kein Problem damit haben, auch mal einem Minister Bescheid zu sagen.' VDOE Round-Table-Gespräch SV, 1/2010. Zum Vergleich: Im Flächenland NRW stehen in der Vernetzungsstelle für 2100 weiterführende Schulen (davon über 600 Gymnasien) lediglich 22 Expertinnen (teilweise in Teilzeit)zur Verfügung. Die Finanzierung durch den Bund ist lediglich bis 2013 sicher gestellt. Ob mit dieser Personalausstattung, einigen Web-Seiten sowie dem Workshop- und Fachtagungsangebot mittelfristig 'eine flächendeckend ökonomisch-ökologische und gleichmäßig qualitätsgesicherte Pausen- und Mittagsverpflegung an Schulen zu erreichen' ist, bleibt fraglich. Zuviele Baustellen für zuwenig Personal: 'Die Schulvernetzungsstellen gehen bzgl. ihres Arbeitsansatzes davon aus, dass Schulen von vorhandenen Best-Practice-Ansätzen bzw. Know-How-Transfer lernen und profitieren. Bei rund 33.000 Schulen und den insgesamt ca. 100 Mitarbeitern in den Vernetzungsstellen in den Bundesländern wird deutlich, dass die Stoßkraft aufgrund der verfügbaren Ressourcen nur gering bleiben kann.' (Prof. Dr. Koscielny, 2011, S. 53) Dr. M. Polster (DNSV) verweist auf die Standards von Betriebskantinen und fordert auch für die SV professionelle Strukturen: 'Auf Einzelberatungen in Schulen sollte hingegen weitgehend verzichtet werden, weil dies die Beratungskapazität bei weitem übersteigt und nicht nachhaltig sein kann. So wäre ein Professionalisierung nicht zu leisten'. Weitere Informations-Möglichkeiten: |
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Als gewerbliches 'Kompetenznetzwerk für Schulverpflegung' (es geht hier um Küchenplanung und -ausstattung) haben sich einige Firmen zu einem Netzwerk zusammengeschlossen unter www.meineschulmensa.de Das Netzwerk bietet in Zusammenarbeit mit der AG-Schulverpflegung im Fachbereich Oecotrophologie der HS Niederrhein kostenlosen Mensa-Ratgeber für Verantwortliche in Schulen und Schulbehörden (leider nur als print). |
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Gastro-Planung & Konzepte - Handbuch für Profis (v. Ursula Kohte) |
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Erstellung eines Leistungsverzeichnisses zur Schulverpflegung, Leistungsverzeichnis-Generator, Vernetzungsstelle Bayern |
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Wirtschaftlichkeit ist planbar - Systematisierung als Erfolgsfaktor in der Schulküche, Levin Leiser, hogatec 2010 |
| Andere Bundesländer | |
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Pro Schulverpflegung - Sabine Chilla, Jagsthausen, berät und begleitet als Ökotrophologin Schulen und Schulträger bei der Einführung oder Optimierung von Schulverpflegung. Erfolgreiche Lösungen ersparen den Beteiligten viel Ärger und Zeit und damit in letzter Konsequenz auch Geld und Imageverlust. "Schulverpflegung ist mehr als nur die Bereitstellung von Essen." |
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Online-Dossier 'Schulverpflegung' mit Checkliste für LehrerInnen, die in die Schulverpflegung 'einsteigen' wollen, aid |





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